Apples seit Langem erwarteter Smart-Home-Hub könnte laut Bloomberg-Reporter Mark Gurman ein vom iMac G4 inspiriertes Design, ein sechs Zoll großes Display und auf verschiedene Haushaltsmitglieder zugeschnittene Software bieten. Apple soll außerdem eine wandmontierte Version des Geräts entwickeln.
Der Hub soll als zentrale Steuerzentrale für Smart-Home-Zubehör, Videoanrufe, Intercom-Nachrichten, Musik, Fotos, Rezepte und andere Alltagsinformationen dienen. Apple hat das Produkt bisher nicht angekündigt, daher sind Design, Funktionen und Veröffentlichungspläne weiterhin unbestätigt.
Vom iMac G4 inspiriertes Tischdesign
Das Standardmodell soll angeblich ein quadratisches Display mit einer Diagonale von etwa sechs Zoll besitzen, das von einem schmalen schwarzen Rahmen umgeben ist. Es soll ungefähr so dick wie ein iPhone sein, abgerundete Ecken haben und keine physischen Ein-/Aus- oder Lautstärketasten bieten.
Der Bildschirm sitzt über einen polierten Metallarm auf einem runden Metallsockel. Der Sockel verfügt über mehrere Ringe aus perforierten Öffnungen für die Lautsprecher und hat eine gummierte Unterseite, damit das Gerät stabil auf einem Tisch steht. Nutzer sollen das Display manuell nach vorne oder hinten neigen können.
Diese Anordnung erinnert an Apples iMac G4 aus dem Jahr 2002, bei dem ein flaches Display über einem abgerundeten Halbkugel-Sockel angebracht war. Der gemeldete Hub soll Apples bekannte graue Aluminiumoberfläche verwenden und über USB-C mit Strom versorgt werden. Ein Akku ist nicht vorgesehen, daher müsste das Gerät dauerhaft angeschlossen bleiben.
Wandmontierte Version und Funktionen für Haushalte
Apple soll außerdem an einem wandmontierten Modell mit dem Codenamen J491 arbeiten. Statt eines runden Tischsockels soll diese Version angeblich einen dünnen, quadratischen Sockel unterhalb des Bildschirms verwenden. Der Sockel soll Mikrofone und Lautsprecher enthalten und flach an der Wand anliegen, während das Gerät weiterhin über eine USB-C-Verbindung mit Strom versorgt wird.
Apples übergeordnete Vision soll angeblich vorsehen, mehrere Hubs im ganzen Haus zu platzieren. Die Geräte könnten verbundene Zubehörgeräte steuern, Foto-Diashows anzeigen, Audio wiedergeben, FaceTime-Anrufe unterstützen und Intercom-ähnliche Nachrichten zwischen Räumen senden. In einer Küche könnte der Hub per Sprachbefehl Videos anzeigen oder Rezepte suchen.
Eine nach vorn gerichtete FaceTime-Kamera soll Videoanrufe ermöglichen und dabei helfen, Personen zu erkennen. Das System könnte Sprach- und Gesichtserkennung nutzen, um Informationen und Antworten auf die jeweilige Person zuzuschneiden, die mit dem Gerät interagiert. Ein Besuchermodus soll angeblich verhindern, dass Gäste persönliche Inhalte sehen.
Personalisierte Oberfläche mit Apps im Apple-Stil
Das Gesichtserkennungssystem soll weniger zuverlässig als Face ID sein. Nutzer könnten ihre Identität stattdessen mit einem iPhone bestätigen, das auch als Ausweichlösung dienen würde, wenn der Hub eine Person nicht korrekt erkennt. In dunklen Umgebungen könnte eine Edge-Light-Funktion im Mac-Stil den Bereich um das Display beleuchten und so die Erkennung unterstützen.
Die Oberfläche soll angeblich Elemente der Apple Watch, von Apple TV und des iPad kombinieren. Sie könnte Widgets im iPhone-Stil, anpassbare Hintergrundbilder, neu anordenbare Apps, Uhranzeigen und auf Fotos ausgerichtete Bildschirme umfassen. Nutzer sollen angeblich von einer Uhr- oder Diashow-Anzeige nach oben wischen, um den App-Launcher zu öffnen.
Zu den erwarteten Apps gehören Kalender, Nachrichten, Fotos, FaceTime, Notizen, Erinnerungen, Musik und Podcasts. Apps könnten einen Launcher im Stil der Apple Watch verwenden, beim Öffnen jedoch iPad-ähnliche Layouts anzeigen. Nachrichten könnten beispielsweise Unterhaltungen in einer zweiteiligen Oberfläche darstellen: mit der Liste der Threads auf einer Seite und der ausgewählten Unterhaltung auf der anderen.




