Apples neues iPhone Duo scheint eine feste Obergrenze dafür festzulegen, wie viele Apps sein neu gestaltetes Dock aufnehmen kann. Laut den Hands-on-Tests von Rezensent Marques Brownlee akzeptiert das vertikale Dock des Geräts maximal vier App-Symbole, und der Versuch, ein fünftes hinzuzufügen, funktioniert schlicht nicht.
Was das Hands-on offenbarte
Während seiner Zeit mit dem Telefon versuchte Brownlee, eine fünfte App ins Dock zu ziehen, konnte dies aber nicht – was darauf hindeutet, dass die Vier-Symbole-Grenze eine eingebaute Beschränkung und kein Fehler ist. Apple erwähnt dieses Limit an keiner Stelle in seiner technischen Dokumentation, sodass Nutzer, die fünf oder sechs häufig genutzte Apps ins Dock unterbringen möchten, enttäuscht sein dürften.
Der Befund ist von Bedeutung, weil das Dock zu den meistgenutzten Teilen von iOS zählt und von jeder Seite des Home-Bildschirms schnellen Zugriff auf eine Handvoll Apps bietet. Bei herkömmlichen iPhones sitzt das Dock seit Langem waagerecht am unteren Rand des Displays und fasste ebenfalls vier Symbole. Die Änderung beim iPhone Duo betrifft also, wo dieses Dock nun angesiedelt ist, nicht wie viel es aufnimmt.
Ein vertikales Dock am rechten Rand
Statt entlang des unteren Bildschirmrands zu verlaufen, ist das Dock des iPhone Duo vertikal an der rechten Seite des Displays positioniert. An beiden Enden des Streifens gibt es ungenutzten Platz, der sich – zumindest vorerst – nicht mit zusätzlichen Apps füllen lässt.
Das neue Layout dürfte für alle, die das vertraute Dock am unteren Rand gewohnt sind, eine Eingewöhnungsphase erfordern. Die Platzierung an der rechten Seite könnte besonders für Linkshänder umständlich sein, deren Daumen sich über das Display strecken müssten, um sie zu erreichen.
Noch keine bestätigte Option für Linkshänder
Es ist unklar, ob Apple einen Linkshänder-Modus anbieten will, der das Dock auf die gegenüberliegende Bildschirmseite verschieben oder spiegeln würde. Das Unternehmen hat sich zu dieser Frage nicht geäußert, sodass das vertikale Dock vorerst für alle auf der rechten Seite sitzt – unabhängig davon, welche Hand sie bevorzugen.
Details wie die Vier-App-Grenze und die Dock-Platzierung tauchen oft durch erste Hands-on-Eindrücke auf, bevor sie in der offiziellen Dokumentation erscheinen, und Apple könnte das Verhalten noch durch Software-Updates anpassen. Bis dahin zeichnet sich das Bild eines Docks ab, das seine Ausrichtung geändert hat, aber die gleiche bescheidene App-Kapazität behält, die es schon immer hatte.




