Apples neues faltbares iPhone Duo verfügt über eine Under-Display-FaceTime-Kamera, die unter dem 7,6 Zoll großen inneren Bildschirm verborgen ist – der erste Einsatz dieser Technologie durch das Unternehmen. Doch während Apple ausführliche Spezifikationen für die übrigen Kameras des Geräts veröffentlicht hat, wurde ein wichtiges Detail zum Sensor unter dem Display auffällig ausgelassen: seine Megapixelzahl.
Laut Apples offizieller Seite mit den technischen Daten des iPhone Duo unterstützt die Under-Display-Kamera Center Stage für Videoanrufe, verfügt über eine Blende von f/1.8 und nimmt Videos mit bis zu 1080p bei 30 oder 60 Bildern pro Sekunde auf. Sie bietet zudem Funktionen wie Unterstützung für Animoji und Memoji, Aufnahmen mit erweitertem Farbraum für Fotos und Live Photos, Objektivkorrektur und Spatial-Audio-Aufnahme. Auffällig fehlt in dieser Liste jeglicher Hinweis auf die Auflösung – eine Angabe, die Apple bei seinen anderen Kameras üblicherweise offenlegt.
Was die Specs über die Auflösung verraten
Zum Vergleich: Apple hat bestätigt, dass das äußere Frontdisplay des iPhone Duo eine 12-Megapixel-Kamera enthält, während zwei 48-Megapixel-Objektive auf der Rückseite des Geräts sitzen. Die äußere Frontkamera kann 4K-Videos mit bis zu 60 fps aufnehmen, und die Hauptkamera auf der Rückseite unterstützt 4K mit bis zu 120 fps. Die Under-Display-Kamera hingegen erreicht maximal 1080p bei 60 fps.
Diese Beschränkung deutet darauf hin, dass der Sensor mindestens 2 Megapixel haben muss – das Minimum, das üblicherweise für 1080p-Videoaufnahmen erforderlich ist. Die Unfähigkeit, 4K-Material aufzunehmen, legt nahe, dass der Sensor wahrscheinlich deutlich unter 8 Megapixeln liegt, und angesichts von Apples Schweigen zu diesem Thema könnte der tatsächliche Wert näher an der Untergrenze von 2 Megapixeln liegen.
Ausgleich des Lichtverlusts durch das Display
Die Blende von f/1.8 der Kamera unter dem Bildschirm ist weiter als die Blende von f/2.2 der äußeren Frontkamera – ein Unterschied, der wahrscheinlich dazu beiträgt, den Lichtverlust auszugleichen, der beim Durchgang durch das über dem Objektiv liegende Displaypanel entsteht. Apple hat nicht erläutert, wie sich dieser Kompromiss auf die tatsächliche Bildqualität auswirkt, und das vollständige Bild dürfte sich erst zeigen, wenn Rezensenten und Käufer das Gerät in die Hand nehmen können.
Ein Bericht vom Dezember 2023 deutete darauf hin, dass LG Innotek eine Under-Display-Kamera für Apple entwickelte, unter Verwendung eines




