Apple testet Berichten zufolge seine seit Langem gemunkelten 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro-Modelle mit touchfähigen OLED-Displays, und die Geräte sollen mit einer internen Version von macOS 27.1 laufen. Dieses Software-Update soll laut Mark Gurman von Bloomberg Ende Oktober für die Öffentlichkeit erscheinen.

Ein möglicher Marktstart 2026

Gurman hatte zuvor angedeutet, dass diese High-End-Notebooks erst Anfang 2027 erscheinen könnten. In seinem jüngsten Bericht ordnet er sie jedoch den Produkten zu, die "noch in diesem Jahr" erwartet werden – ein Zeichen wachsender Zuversicht, dass Apple sie noch vor Ende 2026 auf den Markt bringen will. Der Zeitpunkt passt zum Veröffentlichungsfenster von macOS 27.1, dessen erste Entwickler-Beta binnen weniger Tage erwartet wird.

Die Tatsache, dass die neue Hardware Berichten zufolge gegen eine bestimmte Softwareversion validiert wird, ist oft ein Anzeichen dafür, dass ein Produkt eine späte Testphase durchläuft – auch wenn Apple keine dieser Pläne bestätigt hat.

Was das OLED-MacBook-Pro bieten könnte

Dem Bericht zufolge soll die neu gestaltete MacBook-Pro-Reihe über den Wechsel zu OLED-Panels hinaus mehrere bemerkenswerte Änderungen mit sich bringen:

  • M5-Pro- und M5-Max-Chips für höhere Leistung
  • Ein insgesamt dünneres Design
  • Eine Dynamic-Island-Aussparung anstelle der aktuellen Display-Notch
  • Toucheingabe auf den OLED-Bildschirmen

Das wären einige der bedeutendsten physischen Änderungen am MacBook Pro seit Jahren – insbesondere der Wechsel zu Touch und die Abkehr von der Notch, die die jüngsten Modelle geprägt hat.

Wo es sich in Apples Produktpalette einordnet

Die OLED-MacBook-Pro-Modelle der ersten Generation sollen als eigenständige, höherpreisige Optionen positioniert werden, die über dem gewöhnlichen 14- und 16-Zoll-MacBook-Pro angesiedelt sind. Diese regulären Modelle sollen Gerüchten zufolge im nächsten Jahr separat auf M7-Pro- und M7-Max-Chips umgestellt werden.

Es gab einige Verwirrung um das Branding. Macworld hatte zuvor berichtet, dass die OLED-Notebooks das MacBook-Ultra-Branding tragen würden, doch derselbe Bericht bezeichnete ein kommendes iPhone fälschlicherweise als iPhone Ultra, sodass die endgültige Namensgebung unsicher bleibt.

Warum das wichtig ist

Ein touchfähiges OLED-MacBook-Pro wäre für Apple ein bedeutsamer strategischer Wandel – das Unternehmen hat sich lange dagegen gesträubt, seine Notebooks mit Touchscreens auszustatten, und diese Bedienform dem iPad vorbehalten. Die OLED-Technologie verspricht zudem tiefere Schwarzwerte, höheren Kontrast und bessere Effizienz im Vergleich zu den aktuellen Mini-LED-Displays.

Vorerst bleiben all diese Details Gerüchte, die auf Gurmans Berichterstattung beruhen, und Apple äußert sich üblicherweise nicht zu unveröffentlichten Produkten. Sollte der berichtete Zeitplan Bestand haben, könnten Käufer die ersten OLED-MacBook-Pro-Modelle zeitgleich mit oder kurz nach dem Rollout von macOS 27.1 zu Gesicht bekommen.