IMAX hat sich zu einem unerwarteten Zufall rund um Apples neu angekündigtes faltbares iPhone Duo geäußert: Die inneren und äußeren Displays des Geräts nutzen ein Seitenverhältnis von 1:1,4, das dem klassischen "Full-Frame"-Filmformat von IMAX mit 1,43:1 stark ähnelt.
Auf die Ähnlichkeit wies zuerst ein Nutzer in einem Beitrag auf X hin, der fragte, ob die Bildschirmform des iPhone Duo dazu führen könnte, dass mehr Inhalte in diesem Verhältnis formatiert würden. Der offizielle Account von IMAX antwortete mit einer heiteren Mischung aus Begeisterung und Skepsis und schrieb: "Love this for them", bevor hinzugefügt wurde: "Still not watching movies on a phone..."
Warum der Zufall beim Seitenverhältnis von Bedeutung ist
Das markante Seitenverhältnis von 1,43:1 bei IMAX geht auf die Geometrie seines ursprünglichen 70-mm-Filmsystems mit 15 Perforationen zurück – ein Format, das seit Langem mit großformatigen, immersiven Kinovorführungen verbunden ist. Das Verhältnis von 1:1,4 beim iPhone Duo ist nicht identisch, kommt dem aber nahe genug, um die Aufmerksamkeit von Filmfans wie Technikbegeisterten zu wecken, zumal eine kastenförmigere Bildschirmform bei einem Smartphone ungewöhnlich ist.
Apples faltbares Gerät verfügt über zwei Displays, die im geöffneten Zustand zu einem einzigen durchgehenden Bild zusammenkommen und über inneren wie äußeren Bildschirm dasselbe Seitenverhältnis teilen. Laut Apple ist der Übergang zwischen geöffnetem und geschlossenem Zustand so gestaltet, dass er nahtlos wirkt, und das Unternehmen erklärte, dass das iPhone Duo im vollständig geöffneten Zustand das dünnste jemals gebaute iPhone sei.
Die gemischte Reaktion von IMAX
Auch wenn die Antwort von IMAX eher spielerisch als kritisch ausfiel, spiegelt der Kommentar eine breitere Diskussion darüber wider, wie unkonventionelle Bildschirmformen bei mobilen Geräten beeinflussen könnten, wie und wo Menschen Videoinhalte konsumieren. Der Seitenhieb von IMAX, man werde weiterhin keine "Filme auf einem Handy" schauen, deutet darauf hin, dass das Unternehmen es nicht eilig hat, Inhalte speziell für faltbare Smartphone-Bildschirme umzuformatieren – selbst bei einem, dessen Verhältnis an das eigene Kinoformat erinnert.
Wie es mit dem iPhone Duo weitergeht
Apple hat die Vorbestellungen für das iPhone Duo für den 16. Oktober angesetzt, vor dem offiziellen Verkaufsstart am 23. Oktober. Das Gerät markiert Apples ersten Vorstoß in faltbare iPhone-Hardware und führt ein Zwei-Bildschirm-Design ein, das sich von dem einzelnen durchgehenden Faltdisplay einiger konkurrierender Foldables unterscheidet.
Ob das Seitenverhältnis des iPhone Duo einen Wandel darin anstößt, wie Filme oder andere Videoinhalte für faltbare Geräte formatiert werden, bleibt abzuwarten. Vorerst unterstreicht die augenzwinkernde Anerkennung von IMAX, wie viel Aufmerksamkeit Apples Designentscheidung erregt hat – selbst bei Unternehmen ohne direkten Anteil am Smartphone-Markt.




