Apple arbeitet Berichten zufolge an zwei Game-Controllern, die für das iPhone konzipiert sind. Laut Bloombergs Mark Gurman werden sie höchstwahrscheinlich unter der Marke Beats auf den Markt kommen.

Das Zubehör tauchte Anfang dieses Monats auf, als angeblich Verweise auf zwei unveröffentlichte Apple-Controller im Code der macOS-26.7-Beta entdeckt wurden. Gurman hat nun in seinem Newsletter Power On neuen Kontext ergänzt und beschrieben, wie weit die Produkte entwickelt sind und wo sie in Apples Portfolio passen könnten.

Was Gurman berichtete

Dem Newsletter zufolge befinden sich die beiden Controller seit mehr als einem Jahr in Entwicklung und sind für den Einsatz mit dem iPhone gedacht. Gurman sagte, sie würden wahrscheinlich das Beats-Branding tragen, statt direkt unter dem Apple-Namen verkauft zu werden.

„Apple sieht darin einen wachsenden Markt und will dabei sein", schrieb Gurman und beschrieb das Vorhaben als Versuch, Fuß im Bereich der Mobile-Gaming-Hardware zu fassen. Er nannte weder einen Preis noch einen Veröffentlichungszeitraum, sodass unklar bleibt, wann die Controller erscheinen könnten oder wie sie gegenüber bestehenden Angeboten von Drittanbietern positioniert werden.

Warum das Beats-Branding sinnvoll ist

Apple übernahm Beats 2014, und die Marke ist stetig über ihre Ursprünge bei Kopfhörern und Lautsprechern hinausgewachsen. In den vergangenen Jahren hat Beats sich auf Zubehör wie Ladekabel und iPhone-Hüllen ausgeweitet und Apple damit eine zweite Konsumentenmarke beschert, die Produkte tragen kann, ohne das Apple-Logo direkt anzubringen.

Beats für Game-Controller zu nutzen, würde diesem Muster folgen. Es erlaubt Apple, in eine umkämpfte Zubehörkategorie einzusteigen und dabei etwas Abstand zur Kernproduktlinie zu wahren – ein Ansatz, der dem Unternehmen Flexibilität bei Design, Preisgestaltung und Marketing verschafft.

Warum das wichtig ist

Mobile Gaming ist zu einem bedeutenden Treiber der Aktivität auf dem iPhone geworden, doch Apple hat physische Controller weitgehend Drittherstellern überlassen. Hauseigene oder mit Beats gebrandete Hardware wäre eine Kehrtwende und würde iPhone-Besitzern eine Option bieten, die innerhalb von Apples eigenem Ökosystem entwickelt und verkauft wird.

Vorerst beschränken sich die Details auf das, was berichtet wurde. Die Controller wurden nicht offiziell angekündigt, und Apple hat keine Pläne bestätigt. Leser sollten die Einzelheiten als Gerücht behandeln, bis das Unternehmen eigene Informationen bereitstellt. Dennoch legt die Kombination aus Verweisen im Beta-Code und Gurmans Bericht nahe, dass das Projekt real ist und seit einiger Zeit läuft.

Sollten die Controller tatsächlich unter dem Namen Beats erscheinen, würden sie sich in ein Zubehörportfolio einreihen, das Beats zunehmend als Apples Ausgang für Produkte positioniert, die das iPhone ergänzen, ohne die Flaggschiff-Marke zu tragen.