Nutzer des OnePlus 15 in Indien können sich ab sofort für die offene ColorOS-17-Beta registrieren und die Software bereits wenige Tage vor Oppos geplantem weltweiten Start am 13. Oktober ausprobieren. Die Registrierungsphase läuft vom 9. bis zum 12. Oktober.

Bei dem Build handelt es sich um eine Vorabversion und nicht um die finale Software. OnePlus warnt berechtigte Nutzer deshalb, ihre Daten vor der Installation zu sichern, da Beta-Software Probleme enthalten kann, die in einer fertigen Version nicht auftreten.

ColorOS-17-Beta zunächst nur in Indien verfügbar

Zum Start ist das Early-Access-Programm ausschließlich für OnePlus-Nutzer in Indien verfügbar. Die Quelle nennt weder die Zahl der zugelassenen Teilnehmer noch einen Termin für den Registrierungsstart in anderen Märkten.

Nutzer, die die Beta in Betracht ziehen, sollten sie als Testsoftware und nicht als gewöhnliches Systemupdate betrachten. OnePlus erklärt, dass eine Sicherung persönlicher Daten vor der Installation wichtig ist, da während des Tests unerwartete Probleme auftreten können.

Rollback auf OxygenOS 16 löscht die Daten

OnePlus wird ein Rollback-Paket für Nutzer bereitstellen, die die Beta verlassen und zu OxygenOS 16 zurückkehren möchten. Der Rollback-Prozess löscht jedoch sämtliche Daten auf dem Gerät.

Eine separate Sicherung ist daher für alle, die ColorOS 17 testen, besonders wichtig. Nutzer sollten außerdem darauf vorbereitet sein, ihre Inhalte und Einstellungen nach dem Rollback wiederherzustellen, statt davon auszugehen, dass das Smartphone unverändert in seinen vorherigen Zustand zurückkehrt.

OnePlus 15 verabschiedet sich von OxygenOS

Die finale Version von ColorOS 17 wird für OnePlus-15-Nutzer einen dauerhaften Softwarewechsel markieren und OxygenOS auf dem Gerät beenden, sobald der stabile Build verfügbar ist. Dadurch ist diese Beta bedeutender als eine gewöhnliche Vorschau, auch wenn die aktuelle Software noch nicht fertiggestellt ist.

Oppo hat bislang nur wenige konkrete Details zu ColorOS 17 bekannt gegeben. In den Vorschauen wurden Begriffe wie „fluid motion“ und „refined visuals“ hervorgehoben, die auf Änderungen an Oberfläche und Animationen hindeuten. Das Unternehmen dürfte das umfassendere Funktionsangebot der Software während des Starts am 13. Oktober vorstellen.

Bis dahin müssen Besitzer des OnePlus 15 zwischen frühem Zugriff und den mit Beta-Software verbundenen Risiken abwägen. Wer sein Smartphone im Alltag zuverlässig benötigt, sollte möglicherweise auf die finale Version warten – insbesondere weil die Rückkehr zu OxygenOS 16 eine vollständige Löschung aller Daten erfordert.