Das Huawei Mate 90 Pro Max soll im Oktober erscheinen. Ein neues Gerücht nennt nun mehrere mögliche Spezifikationen. Demnach handelt es sich um ein Flaggschiff mit Huaweis Kirin-9050-Pro-Chipsatz, einem OLED-Display der nächsten Generation mit zwei Schichten und deutlichen Kamera-Upgrades.
Die Informationen stammen vom Weibo-Tippgeber Smart Pikachu, sodass die Details unbestätigt bleiben. Huawei hat die Mate-90-Serie bislang weder offiziell angekündigt noch die im Bericht genannten Spezifikationen bestätigt.
Kirin 9050 Pro soll zum Einsatz kommen
Laut Smart Pikachu wird das Mate 90 Pro Max den Kirin 9050 Pro verwenden. Derselbe Chipsatz soll auch Huaweis kürzlich vorgestelltes, dreifach faltbares Smartphone Mate XT 2 Ultimate Design antreiben.
Das Gerücht nennt keine Leistungswerte, Fertigungsdetails oder sonstige Informationen zur Plattform. Der Einsatz desselben Chips über zwei High-End-Geräte hinweg würde Huawei jedoch eine gemeinsame Grundlage für seine Premium-Smartphone-Reihe bieten.
Zweischichtiges OLED-Display könnte Privatsphäre-Funktion bieten
Das Mate 90 Pro Max soll außerdem über ein OLED-Display der nächsten Generation mit zwei Schichten verfügen. Die Quelle ergänzt, dass Huawei optional einen Sichtschutzbildschirm anbieten könnte. Sie erklärt jedoch nicht, ob es sich dabei um eine integrierte Display-Funktion oder ein Zubehör handelt.
Die OLED-Technologie mit zwei Schichten ist die wichtigste Display-Änderung, die im aktuellen Leak genannt wird. Angaben zu Bildschirmgröße, Auflösung, Bildwiederholrate oder Helligkeit liegen nicht vor.
Kamera-Upgrades konzentrieren sich auf Zoom und Bildqualität
Die Fotografie könnte zu den wichtigsten Verbesserungen des Smartphones gehören. Das Mate 90 Pro Max soll angeblich eine 200-MP-Periskop-Telekamera und eine verbesserte Ultraweitwinkelkamera erhalten. Außerdem soll ein Bildsystem der neuen Generation namens Red Maple zum Einsatz kommen.
Smart Pikachu hatte zuvor behauptet, dass das Smartphone ähnlich wie das Mate 80 Pro Max über ein duales Telekamera-Setup verfügen werde, allerdings mit Unterstützung für bis zu 10-fachen optischen Zoom. Die neuesten Informationen klären nicht, wie diese frühere Behauptung mit der nun genannten 200-MP-Periskopkamera zusammenhängt.
Das Flaggschiff soll Gerüchten zufolge außerdem einen Hauptkamerasensor auf der Rückseite verwenden, der nahezu ein Zoll groß ist. Ein Sensor dieser Größe könnte die Lichtaufnahme und Bildqualität verbessern. Die verfügbaren Informationen nennen jedoch weder das Sensormodell noch die Auflösung der Kamera.
Was unbestätigt bleibt
Huawei hat das Mate 90 Pro Max, dessen Erscheinungstermin und sämtliche gemeldeten Hardware-Details bislang nicht bestätigt. Das genannte Startfenster im Oktober sowie die Angaben zu Chipsatz, Display-Technologie und Kameras sollten daher als unbestätigt gelten, bis das Unternehmen offizielle Informationen veröffentlicht.



