Das Honor Magic9 Pro Max ist offenbar in der Geekbench-Datenbank aufgetaucht und bietet einen frühen Blick auf die Hardware, die Honors nächstes Top-Flaggschiff antreibt. Der Eintrag mit der Modellnummer WKL-AN20 erscheint nur wenige Wochen vor der erwarteten Ankündigung des Smartphones.

Was der Geekbench-Eintrag zeigt

Dem Benchmark-Eintrag zufolge wird das Magic9 Pro Max von Qualcomms Snapdragon 8 Elite Gen 6 angetrieben, wobei die Datenbank nicht angibt, welche Variante des Chips zum Einsatz kommt. Der getestete Prototyp verfügte über 16 GB RAM und lief mit Android 17, was darauf hindeutet, dass das Gerät mit dieser Version von Googles Betriebssystem ausgeliefert wird. Zusätzliche RAM-Konfigurationen dürften angeboten werden, sobald das Smartphone in den Handel kommt.

Ein paar Einschränkungen sollte man im Hinterkopf behalten. Das Gerät, das den Test durchlief, ist ein Prototyp, daher entsprechen dessen Hardware und Software möglicherweise nicht dem fertigen Produkt. Der Benchmark wurde zudem mit Geekbench 6.7.1 statt mit dem neueren Geekbench 7 durchgeführt, und Werte aus verschiedenen Versionen sind nicht direkt vergleichbar.

Ein auf die Kamera ausgerichtetes Flaggschiff

Das Magic9 Pro Max ist als Flaggschiff der breiteren Magic9-Reihe positioniert. Sein Aushängeschild ist ein Kamerasystem in Zusammenarbeit mit ARRI, das um ambitionierte Sensoren herum aufgebaut ist. Berichte verweisen auf eine 200-MP-Hauptkamera in Kombination mit einem großen 1/1,28-Zoll-Sensor sowie eine 200-MP-Periskop-Telekamera mit einem 1/1,4-Zoll-Sensor. Ein Ultraweitwinkel-Objektiv soll das rückseitige Kameraensemble abrunden.

Auf der Vorderseite soll das Smartphone Honors charakteristisches 3D-Gesichtsentsperrsystem tragen, und Gerüchten zufolge könnte es einen quadratischen Selfie-Sensor enthalten. Zudem wird erwartet, dass das Gerät Honors nächste Software-Ebene, MagicOS 11, einführt.

Wann damit zu rechnen ist

Die Honor Magic9-Serie soll am 28. September offiziell vorgestellt werden. Das Pro Max steht an der Spitze der Reihe, sodass seine Spezifikationen wahrscheinlich den Ton für den Rest der Familie angeben. Da Chipsatz und Arbeitsspeicher durch den Benchmark nun scheinbar bestätigt sind, wird sich die Aufmerksamkeit auf Preis, Akkukapazität und darauf verlagern, wie sich die ARRI-Kamerapartnerschaft in Ergebnissen in der Praxis niederschlägt.

Für Käufer, die in diesem Jahr einen High-End-Android-Kauf abwägen, signalisiert der Leak, dass Honor mit modernster Qualcomm-Hardware und einem stark auf große Sensoren setzenden Kamerasetup ganz an der Spitze des Marktes mitmischen will. Wie immer bei Einträgen vor der Veröffentlichung sollten die Details als vorläufig betrachtet werden, bis Honor die offizielle Ankündigung macht.