Apples HomeView startet am 13. November und bringt ein Smart-Home-Display für 299 US-Dollar in die Haushalte – entweder als Tischgerät mit Lautsprecherbasis oder als wandmontierte Version. Apple hat außerdem die Vorbestellungen eröffnet, während erste praktische Eindrücke mehrere leicht zu übersehende Funktionen zeigen.
Das Gerät kombiniert Smart-Home-Steuerung, Medienwiedergabe, Siri-Zugriff und eine Benutzeroberfläche, die sich abhängig davon verändert, wie nah eine Person davor steht. Hier sind 10 der wichtigsten von Apple beschriebenen Funktionen.
Kochen und Siri-Funktionen
1. Schrittweise Rezeptanleitungen
HomeView kann Rezepte in Safari in der Küche leichter nutzbar machen. Das Gerät hebt Zutaten und Anweisungen hervor und lässt Nutzer anschließend auf Start Cooking tippen, um Schritt für Schritt durch das Rezept geführt zu werden. Das Display unterstützt außerdem mehrere sprachgesteuerte Timer, was hilfreich sein kann, wenn mehrere Gerichte gleichzeitig zubereitet werden.
2. Mehrere Möglichkeiten, Siri zu aktivieren
Nutzer können auf Englisch „Siri“ sagen oder für die freihändige Steuerung „Hey Siri“ verwenden. Apple bietet auch Optionen ohne Spracheingabe: Siri lässt sich durch Wischen vom oberen Displayrand nach unten öffnen, oder Nutzer können Anfragen über „Type to Siri“ eingeben.
3. Apple Intelligence ohne iPhone oder iPad in der Nähe
HomeView verfügt über einige Apple-Intelligence-Funktionen. Haushaltsmitglieder können Siri Fragen zu allgemeinem Wissen stellen, auch wenn sie kein mit Apple Intelligence kompatibles iPhone oder iPad besitzen. Anfragen, die persönlichen Kontext erfordern, benötigen jedoch weiterhin ein kompatibles iPhone oder iPad.
Personalisierte Ansichten und Gastzugriff
4. Gaststeuerung schützt persönliche Informationen
Besucher können HomeView verwenden, um Smart-Home-Zubehör zu steuern, das Wetter abzufragen, Timer einzustellen und Musik abzuspielen, ohne auf die persönlichen Daten des Besitzers zuzugreifen. Gäste können außerdem über AirPlay mithilfe der Peer-to-Peer-Erkennung Audio an das Display senden.
5. Die Benutzeroberfläche reagiert auf die Entfernung
HomeView kann erkennen, wenn sich jemand nähert. Von der anderen Seite des Raumes zeigt das Gerät weniger Informationen in größerer Darstellung an. Nähert sich die Person, kann sich die Benutzeroberfläche verändern und weitere Details anzeigen.
6. Anpassbare Zifferblätter
Das Display bietet mehrere anpassbare Zifferblätter, ähnlich wie die Zifferblätter der Apple Watch. Laut Apple können sich einige davon an den Tagesablauf des Nutzers anpassen, indem sie morgens gemeinsam mit ihm aktiv werden und abends zur Ruhe kommen. Das Snoopy-Zifferblatt ändert seine Animationen beispielsweise abhängig von Uhrzeit, Wetter und Feiertagen.
iPhone-Kontinuität und Apps von Drittanbietern
7. Eingeschränkte Unterstützung für Apps von Drittanbietern
HomeView verfügt nicht über einen App Store. Stattdessen kann die Software ähnlich wie CarPlay funktionieren, indem sie unterstützte Audio- und Video-Apps von einem verknüpften iPhone anzeigt. Apple TV ist derzeit die einzige CarPlay-Video-App. Entwickler müssten ihre Apps daher entsprechend unterstützen, damit sie auf HomeView erscheinen.
8. Handoff zwischen Geräten
Nutzer können Songs, Podcasts, Telefonate, Videos und Rezepte von einem iPhone auf HomeView übertragen. Dadurch kann eine auf dem Smartphone begonnene Aktivität auf dem größeren Display fortgesetzt werden.
9. Live Activities bleiben sichtbar
HomeView unterstützt Live Activities, sodass Informationen sichtbar bleiben können, während eine andere App verwendet wird. Beispiele sind ein aktiver Timer und eine eingehende Intercom-Nachricht.
Haussensoren und Smart-Home-Steuerung
10. Integrierte Sensoren und Hub-Funktionen
Temperatur- und Feuchtigkeitssensoren können in Szenen und Automationen der Home-App verwendet werden. HomeView fungiert außerdem als Home Hub zur Steuerung von HomeKit- und Matter-Zubehör, wenn sich Nutzer nicht zu Hause befinden.
HomeView kostet 299 US-Dollar und ist als Tischgerät sowie als wandmontierte Version erhältlich. Apple soll das Gerät am 13. November veröffentlichen.



