Das Galaxy S26 FE von Samsung verbessert das Galaxy S25 FE in zwei wichtigen Bereichen: Leistung und Akkulaufzeit. Allerdings übernimmt das neue Smartphone fast die gesamte Hardware seines Vorgängers, entfernt aber kabelgebundenes DeX und die Videoausgabe über DisplayPort. Dadurch fällt die Entscheidung weniger eindeutig aus, als es die Modellnummern vermuten lassen.

Auch der Preisunterschied ist wichtig. Im Vergleich kostet das S26 FE in Europa rund 50 € mehr als das S25 FE und in den USA etwa 100 $ mehr. Für diesen Aufpreis ist das neue Modell vor allem für Käufer interessant, denen Effizienz und längerer Software-Support wichtig sind. Das S25 FE bleibt für preisbewusste Käufer oder Nutzer mit Bedarf an kabelgebundener Desktop-Konnektivität attraktiv.

Nahezu identisches Design und Display

Das Galaxy S26 FE und das S25 FE besitzen praktisch dasselbe Gehäusedesign. Beide verwenden vorne und hinten Gorilla Glass Victus+ sowie einen Rahmen aus Samsungs Enhanced Armor Aluminum. Das S26 FE ist nur geringfügig höher und breiter und wiegt drei Gramm mehr – Unterschiede, die im Alltag wahrscheinlich keine Rolle spielen.

Samsung hat die verfügbaren Farben geändert, nicht aber die Konstruktion. Das S26 FE ist in Blueberry, Graphite und Pistachio erhältlich, während das S25 FE in Icyblue, Jetblack, Navy und White angeboten wird.

Beide Smartphones nutzen außerdem dasselbe 6,7-Zoll-OLED-Display. Die Tests ergaben keinen bedeutenden Unterschied beim Panel oder bei der Helligkeit, daher bietet das S26 FE kein Display-Upgrade.

Exynos 2500 verschafft dem S26 FE einen Leistungsvorsprung

Die größte Hardwareänderung betrifft den Prozessor. Das S26 FE verwendet Samsungs Exynos 2500, während das S25 FE mit dem älteren Exynos 2400 läuft. Benchmark-Tests bescheinigen dem neuen Smartphone bei CPU-Aufgaben einen Vorsprung von etwa 16 % und im 3DMark-Wild-Life-Grafiktest von fast 25 %. Auch bei anhaltenden Belastungstests für CPU und GPU hielt es eine höhere Leistung aufrecht.

Dieser Vorteil dürfte vor allem bei anspruchsvollen Spielen und aufwendigeren Aufgaben auffallen. Bei alltäglichen Tätigkeiten werden sich die beiden Smartphones wahrscheinlich weitgehend ähnlich anfühlen. Beide bieten 8 GB RAM sowie Speicheroptionen mit 128 GB, 256 GB und 512 GB.

Der neuere Prozessor trägt auch dazu bei, dass das S26 FE länger durchhält. Die besseren Ergebnisse in Tests zum Surfen im Web und Videostreaming erklären den Ausdauergewinn, obwohl beide Smartphones dieselbe Akkukapazität und dasselbe Display behalten.

Laden, Kameras und Lautsprecher bleiben nahezu unverändert

Beide Modelle unterstützen kabelgebundenes Laden mit 45 W über USB Power Delivery und ein kompatibles PPS-Ladegerät. Das S26 FE erreicht etwas früher höhere Ladestände, der Unterschied fällt jedoch gering aus: Nach 15 Minuten lag es vier Prozentpunkte vorn, nach 30 Minuten sechs Punkte und insgesamt war es nur zwei Minuten schneller.

Die Kamera-Hardware ist bei beiden Smartphones identisch. Jedes Modell besitzt eine 50-MP-Hauptkamera, eine 8-MP-Telekamera, die 12-MP-Bilder aufnimmt, eine 12-MP-Ultraweitwinkelkamera und eine 12-MP-Selfiekamera. Bei Tageslicht sind die Fotos im Allgemeinen ähnlich, wobei das S26 FE mitunter feinere Details und schärfere Videos liefert. Bei wenig Licht liegen die Ergebnisse nah beieinander, und das S25 FE kann einen ansprechenderen Kontrast sowie eine dezentere Schärfung bieten.

Auch die Stereolautsprecher sind praktisch identisch, wobei das S25 FE im Test geringfügig lauter war.

Welches Galaxy FE sollte man kaufen?

Das Galaxy S26 FE bietet einen schnelleren Chipsatz, eine bessere Ausdauer beim Surfen und bei Videos sowie ein zusätzliches Jahr verbleibenden wichtigen OS-Supports. Diese Vorteile machen es zur besseren Wahl, wenn der Preisunterschied gering ist – insbesondere in Europa.

Das Galaxy S25 FE bietet für weniger Geld ein ähnliches Alltagserlebnis und behält kabelgebundenes DeX sowie die DisplayPort-Ausgabe. Bei einem größeren Preisunterschied in den USA ist es wohl das bessere Angebot – es sei denn, Spieleleistung, Akkulaufzeit oder ein längerer verbleibender Support sind wichtiger als Desktop-Konnektivität.