Apples nächstes günstiges iPad soll Berichten zufolge ein umfangreiches Hardware-Upgrade erhalten. In Apple-Code gefundene Details deuten auf einen A19-Chip, 8 GB RAM, Apples C1X-Modem und einen N1-Netzwerkchip hin. Die Informationen wurden von Aaron Perris entdeckt und stimmen weitgehend mit den zuvor in Gerüchten genannten Spezifikationen überein.
Das Gerät soll das standardmäßige iPad der 12. Generation werden. Apple hat noch keinen Veröffentlichungstermin angekündigt. Derzeit wird mit einer Markteinführung im Frühjahr 2027 statt noch in diesem Jahr gerechnet.
A19-Chip bringt Unterstützung für Apple Intelligence
Das aktuelle iPad der 11. Generation verwendet Apples A16-Chip und verfügt über 6 GB RAM. Der Wechsel zum A19 würde einen deutlichen Leistungszuwachs ermöglichen. Die wichtigere Änderung könnte jedoch die Unterstützung für Apple Intelligence sein.
Der A19 unterstützt Apples Funktionen für künstliche Intelligenz, während das bestehende iPad 11 keinen Zugriff auf Apple Intelligence und die damit verbundenen Siri-Funktionen bietet. Auch der angebliche Anstieg auf 8 GB RAM ist bedeutsam, da dies die erforderliche Mindestmenge an Arbeitsspeicher für Apple Intelligence ist.
Mehr Arbeitsspeicher könnte zudem die allgemeine Reaktionsfähigkeit verbessern. Die verfügbaren Details nennen jedoch keine weiteren Leistungsänderungen.
C1X-Modem und N1-Chip erweitern die Konnektivität
Zu den angeblichen Spezifikationen des iPad 12 gehört auch Apples C1X-Modem. Das Modem unterstützt 5G-Netze unter 6 GHz und ist energieeffizienter als das Qualcomm-Modem im aktuellen iPad.
Apples N1-Netzwerkchip soll Unterstützung für Wi-Fi 7, Bluetooth 6 und Thread bieten. Diese Konnektivitäts-Upgrades würden dem Einsteiger-iPad Zugang zu neueren Funkstandards verschaffen. Aus den Code-Details geht jedoch nicht hervor, ob jedes Modell Mobilfunk unterstützen wird.
Möglicher Preis und Veröffentlichungstermin
Apple hat den Einstiegspreis des aktuellen iPad im Juni 2026 auf 449 US-Dollar angehoben. Das nächste Modell dürfte diesen Einstiegspreis beibehalten. Apple hat den Preis oder die Verfügbarkeit jedoch noch nicht bestätigt.
Auch neue Farben sind möglich, obwohl im Code keine Farbinformationen gefunden wurden. Bis Apple eine Ankündigung macht, sollten die gemeldeten Hardware-Details und der Zeitplan als unbestätigt betrachtet werden.
Apple dürfte das iPad mini vor Ende Oktober aktualisieren. Berichten zufolge wird dieses Modell mit einem A20 Pro-Chip, einem neuen Lautsprechersystem und einer Frontkamera im Querformat vorbereitet. Frühere Gerüchte deuteten außerdem auf ein OLED-Display als wichtigste Neuerung des iPad mini hin.




